Intelligente Überwachung und Alarmierung in Kühlräumen
Der Betrieb von Kühlräumen ist stets mit praktischen Herausforderungen verbunden: Dicke Isolierwände schwächen Funksignale ab, und die Kombination aus dauerhaft niedrigen Temperaturen sowie hoher Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt herkömmliche Überwachungssysteme. Unbemerkte Temperaturabweichungen, plötzliche Stromausfälle und instabile Netzwerke führen häufig zum Verderb von Lebensmitteln oder pharmazeutischen Beständen, während manuelle Protokollierungen oft lückenhafte Aufzeichnungen und Probleme bei Audits nach sich ziehen. Für einzelne, unabhängige Kühl- und Tiefkühlräume bietet Freshliance eine stabile und zuverlässige Echtzeitüberwachung samt Alarmfunktion an – durch die Kombination des Bluetooth-Gateways G1000-S (Serie GAEA) mit den Bluetooth-Datenloggern BlueTag TH10R/TH30R.

Alle Geräte durchlaufen vor der Auslieferung eine strenge Validierung gemäß ISO-17025-Laborstandards. Rückverfolgbare, ILAC-akkreditierte Validierungszertifikate garantieren eine konsistente und präzise Messleistung, die den regulatorischen Anforderungen der Kühlkette entspricht.
Um sich an unterschiedliche Netzwerkbedingungen vor Ort anzupassen, ist das Bluetooth-Gateway G1000-S in zwei praktischen Ausführungen erhältlich: Wi-Fi/LAN und 4G/LAN. Anwender können je nach Standortgegebenheiten flexibel wählen, um eine stabile Datenübertragung auch in anspruchsvollen Kühlumgebungen zu gewährleisten. Es sollte mindestens ein Gateway pro geschlossenem Raum installiert werden – idealerweise zentral an der Decke oder hoch an der Wand –, um Störungen durch Metallstrukturen, Betonwände oder große Maschinen zu minimieren. Ein einzelnes Bluetooth-Gateway unterstützt bis zu 30 Bluetooth-Sensoren in einem Kühlraum. Ausgestattet mit einem USB-C-Anschluss (5 V/2 A DC) und einem optionalen Backup-Akku (4000 mAh oder 8000 mAh) bleibt das Gateway auch bei Stromausfällen betriebsbereit; der weite Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +70 °C ist optimal für den Langzeiteinsatz in Kühlräumen ausgelegt.
Die Bluetooth-Sensoren für die Kühlraumüberwachung verfügen über integrierte, wiederaufladbare Lithium-Akkus, die innerhalb von 2 bis 3 Stunden vollständig geladen sind. Jeder Sensor ist mit einem internen Fühler ausgestattet (-30 °C bis +70 °C; ±0,5 °C F.S. / 0–100 % r. F.; ±3 % r. F. bei 25 °C, 20–80 % r. F.; ±5 % r. F. sonst) und unterstützt bis zu zwei externe Fühler, was eine flexible Mehrpunktüberwachung ermöglicht. Die externen Sonden eignen sich hervorragend für herkömmliche Kühlbereiche von -30 °C bis +70 °C sowie für die Überwachung von Ultratiefkühlbereichen (-90 °C bis +200 °C / -196 °C bis +200 °C) in speziellen industriellen und biomedizinischen Anwendungen.
Alle wichtigen Einstellungen sind vollständig konfigurierbar. Anwender können die Aufzeichnungsintervalle der Sensoren, Alarmschwellenwerte, die Intervalle für die Datenerfassung durch das Gateway sowie die Häufigkeit des Cloud-Uploads flexibel an die jeweiligen Überwachungsanforderungen vor Ort anpassen. Zudem lassen sich das Gateway und die zugehörigen Sensoren umbenennen, was die Geräteverwaltung vereinfacht und übersichtlicher gestaltet.

Diese Komplettlösung zur Überwachung und Alarmierung in Kühlräumen ermöglicht die jederzeitige Online-Datenverfolgung von überall aus – ob per Smartphone oder Computer. Das System versendet Benachrichtigungen (SMS, E-Mail, App-Push) bei Temperaturabweichungen oder ungewöhnlichen Luftfeuchtigkeitswerten sowie Warnungen bei niedrigem Batteriestand von Gateways und Sensoren. Bei einem Netzwerkausfall können die Bluetooth-Datenlogger lokal bis zu 20.000 Messwerte pro Sonde zwischenspeichern; nach Wiederherstellung der Netzwerkverbindung werden die Offline-Daten automatisch hochgeladen, um eine lückenlose Aufzeichnung zu gewährleisten.
Mit diesem IoT-System für Kühlräume können Betreiber mehrere Geräte per Smartphone oder Computer aus der Ferne überwachen und verwalten; dabei stehen abgestufte Zugriffsrechte für die Überwachung der Kühlkette auf Team- oder Unternehmensebene zur Verfügung. Die Lösung ist einfach zu installieren, erfüllt alle gängigen internationalen Standards für die Kühlkette und reduziert den manuellen Arbeitsaufwand erheblich. Sie beugt kostspieligen Warenverlusten durch Verderb vor und erleichtert behördliche Routineprüfungen dank einer Kalibrierungsdokumentation, die gemäß ISO 17025 auf ILAC-Standards rückführbar ist.























































