Bei Prozessen in der Biopharmazie und im Gesundheitswesen erfordert die Validierung der Leistung von Dampfautoklaven eine absolute thermische Genauigkeit. Es muss sichergestellt werden, dass jedes Ladegut den erforderlichen Letalitätsschwellenwert (+121 °C für 15 Minuten) erreicht, ohne dass es aufgrund unzureichender Sterilisation an sogenannten „Cold Spots“ (kältesten Stellen) zu Mängeln kommt. Die präzise Berechnung des F₀-Werts unter diesen extremen Bedingungen (Einwirkung von Sattdampf) setzt robuste Messgeräte voraus, die hohem Druck und schnellen Temperaturwechseln standhalten. Der Iron Tag 200 Sterilisationstemperatur-Datenlogger wurde speziell für das thermische Mapping von Dampfsterilisatoren entwickelt. Er ermöglicht eine hochpräzise Temperaturaufzeichnung dort, wo herkömmliche kabelgebundene Sonden an ihre Grenzen stoßen – etwa bei der Durchführung durch Türdichtungen oder bei komplexen Behältergeometrien.

Bei der Sterilisation von Flüssigkeiten, Festkörpern und verpackten chirurgischen Instrumenten mittels Sattdampf hängt die Berechnung der kumulativen thermischen Abtötungszeit von einer kontinuierlichen, fehlerfreien Temperaturerfassung ab. Da die F₀-Wert-Berechnung die biologische Abtötungsrate direkt auf Basis des z-Werts von *Geobacillus stearothermophilus* bestimmt, kann bereits eine Messabweichung von 0,5 °C zu ungenauen Letalitätsschätzungen führen. Dies kann den Verlust ganzer Chargen oder die Nichteinhaltung regulatorischer Vorgaben zur Folge haben. Der Iron Tag 200 begegnet dieser Herausforderung durch die Kombination eines breiten Messbereichs (-50 °C bis +150 °C) mit einer außergewöhnlichen Genauigkeit von ±0,3 °C (-40 °C bis +100 °C). So können Qualitätssicherungsteams die Wärmepenetration im Kern schwerer Beladungen präzise überwachen. Durch die Platzierung dieser kompakten Edelstahl-Datenlogger an den kritischsten Stellen (Cold Spots) – etwa in dichten Schlauchbündeln oder zentral positionierten Vials – können Ingenieure die thermischen Letalitätskurven nahtlos mit den Druckverläufen in Echtzeit abgleichen und so eine vollständige mikrobielle Inaktivierung gewährleisten.

Die Einhaltung strenger GxP-Vorgaben und der Norm ISO 17665 erfordert eine kompromisslose Datenintegrität bei der routinemäßigen Revalidierung von Autoklaven. Der Iron Tag 200 bietet eine robuste und kosteneffiziente Lösung zur Einhaltung dieser Vorschriften, einschließlich einer vollständigen Software-Integration gemäß 21 CFR Part 11. Nach dem Anschluss an die Arbeitsstation via USB verarbeitet das Managementsystem automatisch die Datensätze des Kammer-Mappings. Es erstellt prüfsichere PDF-Berichte, unveränderbare elektronische Aufzeichnungen sowie vollständige digitale Signaturen, um den Anforderungen internationaler behördlicher Inspektionen zu entsprechen.
Der Abschluss eines zuverlässigen Abkühlzyklus nach der Autoklavierung bestätigt, dass die Sterilisatorkammer eine erfolgreiche Endsterilisation gewährleistet hat, ohne die Integrität der Verpackungsversiegelungen zu beeinträchtigen. Der Einsatz des Iron Tag 200 gewährleistet die vollständige Nachverfolgbarkeit, präzise Dokumentation und Konformität Ihrer Daten zur Beladungsvalidierung – vom ersten Luftaustritt bis zur finalen Druckentlastung der Kammer. Optimieren Sie Ihre Autoklaven-Mapping-Protokolle mit einem hochwertigen Temperaturlogger aus Edelstahl. Kontaktieren Sie noch heute unsere Vertriebsexperten, um ein Produktdatenblatt oder ein individuelles Angebot anzufordern.

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